Kiefergelenkstherapie
in Düsseldorf
Überblick
Das müssen sie wissen
Beim Aufwachen plagen Sie Kiefer- und Zahnschmerzen, Verspannungen oder sogar Kopfschmerzen? Dann kann eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) dahinterstecken. Viele Patienten kommen mit Beschwerden im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich, die durch Zähneknirschen, Pressen oder eine Fehlbelastung der Kiefergelenke entstehen. In unserer Praxis in Düsseldorf gehört die Kiefergelenkstherapie zu den wichtigen Leistungen, um Ursachen, Symptome und Dysfunktionen gezielt zu behandeln.
Häufig hilft bereits eine individuell angepasste Schiene, um Kiefergelenk, Muskulatur und Zähne zu entlasten. Bei einer ausgeprägten muskulären Überaktivität kann ergänzend auch eine Behandlung mit Botulinumtoxin in Betracht kommen, um Verspannungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Welche CMD-Therapie sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, der Ursache und der Funktion Ihres Kiefers ab.
Details
Für wen?
Die Kiefergelenkstherapie eignet sich besonders für Patienten, die beruflich aber auch privat unter einer hohen physischen und psychischen Anspannung stehen. Die Belastungen können nachts zu einem unbewussten Zähneknirschen führen. Dabei wirken enorme Kräfte auf das Kauorgan und verursachen oft schwere Schäden.
Behandlungsablauf
Um den Ober- und Unterkiefer zu entlasten, empfehlen wir Ihnen eine individuell angepasste Schiene. Dazu wird zunächst Ihr Gebiss von unserem Zahntechniker ausgemessen und ein Abdruck des Kiefers genommen. Die fertige Schiene wird dann vor allem nachts getragen und verhindert eine weitere Abrasion des Zahnschmelzes.
Alternativen / Sonstiges
Unterstützend zur Schienentherapie oder auch bei der Versorgung mit Zahnspangen bei Kindern sind häufig physiotherapeutische Maßnahmen, eine so genannte manuelle Therapie, sowie physikalische Anwendungen sehr sinnvoll. Diese umfassende, ganzheitliche physikalische Kiefertherapie berücksichtigt eine nachhaltige Muskelkräftigung im Bereich der Halswirbelsäule und beugt einer Fehlhaltung vor.
Ergänzende Behandlung
Ergänzend zur Schienentherapie kann bei ausgeprägtem Zähneknirschen oder muskulären Verspannungen auch eine Behandlung mit Botulinumtoxin sinnvoll sein. Dabei wird der Wirkstoff gezielt in die überaktive Kaumuskulatur injiziert, um die Muskelaktivität zu reduzieren und Beschwerden im Bereich von Kiefer und Kiefergelenk zu lindern.
Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich durch Kiefergelenkstherapie entlasten
Zähneknirschen
Die größte Belastung für den Kiefer ist das Knirschen mit den Zähnen. Das Kiefergelenk ist dafür konzipiert, 10-15 Minuten pro Tag durch Zahnkontakt komprimiert zu werden. Beim Zähneknirschen können es jedoch bis zu 130 Minuten sein.
Dies führt nicht nur zu Schmerzen – auch der Zahnschmelz wird, obwohl er die härteste Substanz unseres Körpers ist, durch diese Fehlbelastungen abradiert. Im schlimmsten Fall geht so viel gesunde Zahnhartsubstanz verloren, sodass die Zähne funktionell nicht mehr genutzt werden können und mit Zahnersatz versorgt werden müssen.
Bei welchen Symptomen hilft eine Kiefergelenkstherapie?
Botolinumtoxin bei CMD und Zähneknirschen
Botulinumtoxin kann bei einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) eine ergänzende Therapie sein, wenn starkes Zähneknirschen oder eine überaktive Kaumuskulatur zu anhaltenden Beschwerden im Kiefergelenk führt. Der Wirkstoff wird gezielt in die betroffenen Muskeln injiziert und reduziert dort die Übertragung von Nervenimpulsen. Dadurch nimmt die Muskelaktivität ab, wodurch Schmerzen, Verspannungen und weitere Symptome im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich gelindert werden können. Die Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis in Düsseldorf und kann besonders bei Patienten mit ausgeprägten CMD-Beschwerden sinnvoll sein, wenn andere Maßnahmen allein nicht ausreichen.
Die Behandlung mit Botulinumtoxin im Rahmen der Kiefergelenkstherapie erfordert spezielle fachliche Kenntnisse. In unserer Praxis verfügen die behandelnden Zahnärzte über entsprechende Fortbildungen und Zertifizierungen für diese Therapieform. So stellen wir sicher, dass die Behandlung bei CMD-Beschwerden und muskulären Verspannungen im Bereich des Kiefergelenks nach aktuellen medizinischen Standards durchgeführt wird.
Welche Auswirkungen haben die Symptome, wenn diese nicht behandelt werden?
Diese Symptome sind sicher keine Einbildung. Sie deuten vielmehr auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hin. Die Bezeichnung CMD leitet sich aus dem Lateinischen von “Cranium” (Schädel), “Mandibula” (Unterkiefer) und “Dysfunktion” (Fehlfunktion) ab.
Das Kauorgan ist ein komplexes System aus Zähnen, Zahnhalteapparat, Kieferknochen, Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Fehlbelastungen innerhalb dieses Systems können massive Schmerzen im gesamten Kopf- und Halsbereich auslösen. In einigen Fällen treten auch Ohrenschmerzen oder sogar Migräne auf.
“Zähneknirschen lässt sich mit individuell gefertigten Schienen sehr erfolgreich behandeln.”
Zahnarzt Dr. med. dent.
Philip Dann




