Knochenaufbau bei Zahntaschen
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Das müssen sie wissen

Bei einer Parodontitis ist nicht nur das Zahnfleisch oberflächlich entzündet, sondern der gesamte Zahnhalteapparat (Zahnfleisch, Zahnzement, Zahnfach und Wurzelhaut). Bindegewebsfasern halten den Zahn im Zahnfach fest zusammen. Ist der Halteapparat entzündet, so wird auf Dauer der Kieferknochen angegriffen und langsam abgebaut.

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Für wen?

Eine Parodontitis wird durch bestimmte Bakterienarten ausgelöst. Am häufigsten sind daher die Patienten betroffen, bei denen die Mundhygiene nicht regelmäßig und gut genug durchgeführt wird. Aber auch andere Faktoren, allen voran das Rauchen, können eine Parodontitis verursachen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen stellt sich das Krankheitsbild einer Parodontitis erst im Erwachsenenalter ein.

Wird diese Erkrankung nicht oder erst spät behandelt, ist häufig die Entfernung der entzündeten und in der Regel deutlich gelockerten Zähne erforderlich.

Behandlungsablauf

Um eine Neubildung des verloren gegangenen Knochengewebes zu ermöglichen, hat die moderne Parodontologie Therapien entwickelt. Eine der vielversprechendsten Therapien ist die Regeneration des zerstörten Gewebes durch den Einsatz von Emdogain. Das Protein dient dem Knochen als Baustoff und ahmt in einem natürlichen Prozess die Zahnentwicklung nach. Das sogenannte Schmelz Matrix Protein wird im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffes auf die gereinigten und desinfizierten Wurzeloberflächen aufgebracht. Die Wunde wird dicht vernäht und mit einem Parodontalverband abgedeckt. Bereits bei der beschleunigten Wundheilung ist die positive Wirkung des Emdogains sichtbar. Einige Wochen nach der Behandlung können die Patienten oft eine Festigung der behandelten Zähne feststellen. Die klinische sowie die röntgenologische Kontrolle der Situation, sechs bis zwölf Monate nach dem Eingriff, dokumentieren den Erfolg dieser Behandlungsmethode.

Alternativen / Sonstiges

Ist eine Behandlung mit Emdogain allein nicht mehr sinnvoll, kann unterstützend die gesteuerte Knochenregeneration (GBR) angewandt werden. Für den Knochenaufbau gibt es verschiedene Methoden, die auch teilweise kombiniert werden. Wie dies genau funktioniert, erfahren Sie auf der Seite Implantologie unter Knochenaufbau.

Wir kümmern uns um den Aufbau der Knochen bei Zahnfleischtaschen

Emdogain ist ein sogenanntes Schmelzmatrixprotein und dient dem nachwachsenden Knochen als Leitschiene. Angelehnt am natürlichen Prozess der Zahnentwicklung ist Emdogain ein wichtiger Bestandteil damit sich Ihr Zahn bzw. Zahnhalteapparat selbst regeneriert.

“Wir bauen verloren gegangene Knochensubstanz mit modernsten Methoden wieder auf.”

Zahnarzt Dr. med. dent.
Philip Dann

FAQ

Wir beantworten Ihre Fragen

Knochenaufbau bei Zahnfleischtaschen ist ein Verfahren, bei dem ein Kieferknochen, der durch Parodontitis oder andere Erkrankungen geschädigt wurde, wiederaufgebaut wird. Dies erfolgt durch den Einsatz von Knochenersatzmaterialien, die helfen, den Kiefer zu stabilisieren und so die Zähne und Zahnimplantate zu sichern.
Parodontitis kann zu einem erheblichen Verlust von Kieferknochen führen. Der Knochenaufbau hilft, diesen Verlust zu beheben, indem er die Struktur des Kiefers wiederherstellt und so das Zahnfleisch stabilisiert. Dies verbessert die Voraussetzungen für Zahnersatz, wie Zahnimplantate oder Brücken.
Ein Knochenaufbau ist dann notwendig, wenn der Kieferknochen durch Parodontitis oder Zahnverlust stark geschwächt ist. Besonders vor der Setzung von Zahnimplantaten oder der Versorgung mit Zahnersatz ist dieser Schritt häufig erforderlich, um eine stabile Grundlage zu schaffen.
Der Knochenaufbau wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei wird das Zahnfleisch geöffnet und das benötigte Knochenmaterial in den Kiefer eingebracht. Nach dem Eingriff heilt das Gewebe.
Der Heilungsprozess variiert, dauert jedoch in der Regel mehrere Monate. Während dieser Zeit müssen Patienten eng mit ihrem Zahnarzt zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass der Kieferknochen korrekt heilt, bevor Zahnersatz wie Zahnimplantate eingesetzt werden können.
In seltenen Fällen kann der Knochenaufbau nicht erfolgreich sein, wenn der Körper das eingefügte Material nicht gut akzeptiert oder wenn es zu Komplikationen kommt. In solchen Fällen wird der Zahnarzt alternative Lösungen wie eine erneute Behandlung oder die Verwendung von anderen Materialien in Erwägung ziehen.

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