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Kiefergelenkstherapie 2017-05-23T14:50:41+00:00

Kiefergelenkstherapie in Düsseldorf

Bei welchen Beschwerden sollte man eine Kiefergelenkstherapie in Betracht ziehen? Haben Sie Nackenschmerzen, schmerzt Ihr Kiefer morgens, wenn Sie aufwachen, oder tun Ihre Zähne einfach weh und Sie wissen nicht, warum das überhaupt sein kann? Immer mehr Patienten suchen uns mit Beschwerden im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auf, die scheinbar unklare Ursachen haben. Eine Kiefergelenkstherapie kann Ihnen helfen.

Was wird beobachtet?

Diese Symptome deuten darauf hin, dass Ihnen eine Kiefergelenkstherapie helfen kann:

1. Knacken oder Knirschen im Kiefergelenk beim Kauen
2. Schmerzen im Kieferbereich morgens nach dem Aufwachen
3. Kopfschmerzen
4. Verspannungen im Hals- und Nackenbereich
5. Starke Zahnabrasionen („abgeriebene“ Zähne)
6. Starke Schmerzen an einzelnen Zähnen ohne erkennbare Ursachen

Diese Symptome sind sicher keine Einbildung. Sie deuten vielmehr auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hin. Die Bezeichnung CMD leitet sich aus dem Lateinischen von “Cranium”(Schädel), “Mandibula” (Unterkiefer) und “Dysfunktion” (Fehlfunktion) ab.
Das Kauorgan ist ein komplexes System aus Zähnen, Zahnhalteapparat, Kieferknochen, Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Fehlbelastungen innerhalb dieses Systems können massive Schmerzen im gesamten Kopf- und Halsbereich auslösen. In einigen Fällen treten auch Ohrenschmerzen oder sogar Migräne auf.

Zähneknirschen

Gerade bei viel Stress und psychischer Anspannung in Ihrem beruflichen oder privaten Leben sind Sie für diese Symptome vorprogrammiert. Wenn Sie nachts unbewusst mit den Zähnen knirschen, wirken enorme Kräfte auf Ihr gesamtes Kauorgan. Eigentlich ist das Kiefergelenk dafür konzipiert, 10-15 Minuten pro Tag durch Zahnkontakt komprimiert zu werden. Beim Zähneknirschen können es bis zu 130 Minuten sein.

Dies führt nicht nur zu Schmerzen – auch der Zahnschmelz wird, obwohl er die härteste Substanz unseres Körpers ist, durch diese Fehlbelastungen abradiert. Im schlimmsten Fall geht so viel gesunde Zahnhartsubstanz verloren, dass die Zähne funktionell nicht mehr genutzt werden können und mit Zahnersatz versorgt werden müssen.

Funktionstherapie

In den meisten Fällen können wir unseren Patienten mit der Herstellung einer individuell angepassten Schiene helfen. Diese Schiene wird vor allem nachts getragen. Sie entlastet die Kiefergelenke, indem sie die Kiefer in eine optimale Position zueinander bringt, und führt somit zu einer Entlastung der Muskeln und Gelenke. Außerdem wird eine weitere Abrasion des Zahnschmelzes verhindert.

Häufig sind unterstützend zur Schienentherapie physiotherapeutische Maßnahmen, eine so genannte manuelle Therapie, sowie physikalische Anwendungen sehr sinnvoll. Diese umfassende, ganzheitliche physikalische Kiefertherapie berücksichtigt auch eine nachhaltige Muskelkräftigung im Bereich der Halswirbelsäule.

Auch die Versorgung mit Zahnspangen bei Kindern sollte, um den Gesamterfolg zu gewährleisten, mit einer physiotherapeutischen Behandlung begleitet werden. So können sich Fehlhaltungen erst gar nicht manifestieren.

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