Weisheitszähne

Die Weisheitszähne brechen zwischen dem 16. und 20. Lebensjahr im Ober- und Unterkiefer durch. Oft ist im Kiefer nicht genügend Platz vorhanden, damit sich die Weisheitszähne korrekt und problemlos in die Zahnreihe einstellen können. So verbleiben sie manchmal völlig im Knochen, brechen nur teilweise in die Mundhöhle durch oder sie erscheinen zwar komplett, sind aber schief.

Bleibt der Weisheitszahn im Kiefer stecken, bleibt dies normalerweise ohne Folgen. Es können sich aber um die Krone des Zahns Entzündungen, Abszesse oder Zysten bilden.

Bei Weisheitszähnen, die nur teilweise durchgebrochen sind, kommt es leider häufiger zu Problemen. Sie sind zum Teil noch von der Mundschleimhaut bedeckt. In den kapuzenförmigen Zahnfleischtaschen sammeln sich Essensreste und damit unerwünschte Bakterien, die Entzündungen verursachen. Die schmerzhaften Entzündungen können sogar zu gefährlichen Abszessen werden. So führen Weisheitszähne zu einer Reihe von Beschwerden. Immer wieder stehen sie auch im Verdacht, Herzerkrankungen, rheumatische Erkrankungen und Gesichtsschmerzen zu verursachen oder zu verschlimmern.

Wenn der Weisheitszahn nicht genug Platz für einen „ordentlichen“ Durchbruch hat, beschädigt er oft den benachbarten Zahn. Im schlimmsten Fall verschiebt er die ganze Zahnreihe. In all diesen Fällen ist eine Behandlung unumgänglich.

Untersuchung und Diagnose

Mit einer Röntgenaufnahme wird die Lage der Weisheitszähne im Kiefer bestimmt. Darüber hinaus erhalten wir wichtige, detaillierte Informationen über benachbarte anatomische Strukturen wie Nachbarzähne, Kieferhöhle oder Nerven. Dies ist wichtig, da diese bei der Entfernung der Weisheitszähne nicht beschädigt werden dürfen.

Entfernen von Weisheitszähnen

Viele Weisheitszähne können in örtlicher Betäubung entfernt werden. Bei der Extraktion gleich mehrerer Weisheitszähne oder stark verlagerten Weisheitszähnen empfehlen wir eine Vollnarkose.

Zunächst wird die Schleimhaut im Bereich des Weisheitszahnes vom Knochen gelöst. Mit einem Bohrer wird vorsichtig Knochen abgetragen, um den Weisheitszahn freizulegen. Jetzt kann er unkompliziert mit einer Zange oder einem Hebel entfernt werden. Zum Schluss wird das Zahnbett gesäubert und eventuell entzündetes Gewebe entfernt. Normalerweise wird die Wunde mit einer Naht verschlossen.

Das müssen Sie in den ersten tageN nach der operation beachten:

  • Es können Schluckbeschwerden, Schwierigkeiten bei der Mundöffnung und vermehrter Speichelfluss – vielleicht auch leicht rötlich – auftreten. Diese Beschwerden sind nicht bedrohlich und klingen nach einigen Tagen von selbst ab.
  • Kühlen Sie Ihre Wangen.
  • Verzichten Sie am besten komplett auf Nikotin. Das kommt der Wundheilung zugute.
  • Flüssige oder weiche Kost ist sehr sinnvoll.
Weisheitszähne

Praxis

Ein fröhliches Lächeln strahlt Selbstbewusstsein und Lebensfreude aus. Es öffnet Türen – egal ob privat oder beruflich. Aber es ist nicht nur das attraktive Lächeln. Gesunde Zähne sind eine Voraussetzung für einen gesunden und leistungsfähigen Körper.

Prophylaxe

Prophylaxe ist ein Thema, das wir sehr ernst nehmen. Nicht nur bei unseren Jüngsten, sondern auch bei den Erwachsenen und Senioren. Durch sie verhindern wir Karies, Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) und den dadurch bedingten verfrühten Zahnausfall.

Angstpatienten

Fast alle Menschen haben eine natürliche Scheu und deutliches Unbehagen vor einer Zahnbehandlung. Das ist normal und belastet wenig. Es gibt allerdings auch eine Reihe von Personen, die sich sehnlichst wünschen, nur diese Gefühle zu haben.

Ästhetische Zahnheilkunde

Die Gesetzmäßigkeiten der Ästhetik erwarten von uns Zähne wie an der Perlenschnur. Doch kaum jemand ist von Natur aus mit diesen Merkmalen ausgestattet.

Zahnersatz

Eine sehr ästhetische und standardmäßige Form der Gebiss-Rekonstruktion ist der festsitzende Zahnersatz. Dazu gehören Kronen, Brücken sowie immer mehr auch Zahnimplantate.

Implantologie

Oft lernt man erst, etwas richtig zu schätzen, wenn man es verliert. Das gilt mit Sicherheit gerade für unsere Zähne. Der Verlust der Zähne ist ein drastischer Einschnitt für Ihre Lebensqualität.

Oralchirurgie

Die Oralchirurgie ist ein wichtiges Spezialgebiet der Zahnmedizin. Was wir in unserer Düsseldorfer Zahnklinik auf diesem Gebiet für Sie tun können, erfahren Sie hier.

Parodontologie

Eine Parodontitis beginnt mit einer Zahnfleischentzündung. Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn und es entstehen Zahnfleischtaschen.

Kieferorthopädie

Zahnfehlstellungen ist der schlichte Ausdruck für schiefe, verschachtelte oder übereinander wachsende Zähne. Schiefe Zähne tun nicht weh, können aber ein Leben lang Ihr Wohlbefinden belasten.

Kinder

Meist sind eigene schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt der Grund für eine Zahnarztphobie. Diese werden oft schon in der Kindheit gemacht. Häufig übertragen sich auch die Ängste der Eltern auf die Kinder.

Narkose

Natürlich können Sie heldenhaft sein und auf eine Spritze verzichten. Ob der Heldenmut sinnvoll ist, kommt wohl sehr darauf an, was gemacht werden soll.

Labor

Die eigene Herstellung gibt Ihnen und uns die Sicherheit einer qualitativ hochwertigen Arbeit. Egal ob Neuanfertigung oder Reparatur, alle Arbeiten werden individuell auf Sie angepasst und mit höchster Präzision gefertigt.

Kiefergelenkstherapie

Immer mehr Patienten suchen uns mit Beschwerden im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auf, die scheinbar unklare Ursachen haben.

Lachgasbehandlung

Neben der Intubationsnarkose bieten wir in Zusammenarbeit mit unserem erfahrenen Anästhesisten Herrn Martin Kreutzer auch die Behandlung unter Lachgas an.

Qualitätsmanagement

Durch die Zertifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 sehen wir uns in unserem Engagement für die Qualitätssicherung bestätigt.

Invisalign

Mit Invisalign können eine Vielzahl von Zahnfehlstellungen behandelt werden. Durch die Transparenz bemerkt kaum jemand, dass Sie gerade die Zähne korrigieren. Ein Grund mehr für Sie zu lächeln – und das schon während Ihrer Behandlung!