Vollnarkose
Bei großen und langwierigen Eingriffen ist eine Vollnarkose oft sinnvoll.
Sie empfinden keine Schmerzen und das Operationsgeschehen läuft komplett
„an Ihnen vorbei“.
Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die vor dem Zahnarzt extreme Angst haben.
Auch wenn eine Vollnarkose Ihre Angst nicht mildert – Sie verschlafen die ganze Angelegenheit.
Wie funktioniert die Vollnarkose?
Die zur Vollnarkose benötigten Mengen an Schmerz- und Schlafmittel werden in die Vene gespritzt oder mit einer Maske über die Atemwege verabreicht.
Kurz vor Beginn des Eingriffs startet die ständige Überwachung Ihrer Herztätigkeit und Ihres Blutdrucks. Ein kleines Messgerät an Ihrem Finger verrät, ob genügend Sauerstoff in Ihrem Blut ist. Das Narkosemittel muss während der ganzen Operation gegeben werden. Daher wird entweder die kontinuierliche Zufuhr von Narkosegas mit der Beatmungsluft sichergestellt oder Sie erhalten über eine Infusion das nötige Medikament.
Die Narkose-Medikamente wirken direkt auf Ihre Nervenzellen – auf Ihren Körper hat dies vier gewünschte Auswirkungen:
- Schmerzfreiheit
- Tiefer Schlaf
- Verlust der Erinnerung
- Dämpfung der vegetativen Nervenreaktionen wie Puls, Blutdruck oder Körpertemperatur
Das müssen Sie beachten:
- 6 Stunden vor der Narkose nichts mehr essen und keine trüben Flüssigkeiten mehr trinken.
- Am Tag der Narkose auch nicht mehr rauchen!
- Bitte schminken Sie sich ab (Make-up, Nagellack etc.) und lassen Sie alle leicht abnehmbaren Schmuckstücke (z. B. Ohrringe, Fingerringe, Halsketten) zuhause.
- Tragen Sie keine Kontaktlinsen. Brillen sind nur bei starker Fehlsichtigkeit erlaubt
Den genauen Ablauf einer Narkosebehandlung erklärt Ihnen unser erfahrener Anästhesist. In einem ausführlichen Vorgespräch werden alle Ihre Fragen erörtert und die notwendigen medizinischen Voruntersuchungen festgelegt.



