Kieferorthopädie
Zahnfehlstellungen ist der schlichte Ausdruck für schiefe, verschachtelte oder übereinander wachsende Zähne. Schiefe Zähne tun nicht weh, können aber ein Leben lang Ihr Wohlbefinden belasten. Ein schiefes Gebiss wirkt nicht vorteilhaft und viele Menschen vermeiden deshalb sogar zu lächlen. Dies muss nicht sein. Mithilfe der Kieferorthopädie sorgen wir für die perfekte Balance zwischen Ober- und Unterkiefer in funktioneller Harmonie mit der umgebenden Muskulatur. Ihnen geben wir so nicht nur Gesundheit, sondern auch ein Stück mehr Lebensqualität und ein gewinnendes Lächeln.
Die häufigsten Fehlstellungen:
Zu breite Abstände zwischen den Zähnen:
- Mögliche Ursachen: kleine Zähne, ein ungewöhnliches Wachstum der Kieferknochen, eine erbliche Vorbelastung oder fehlende Zähne
- Beschwerden: Zahnfleischerkrankungen beispielsweise Zahnfleisch- oder Wurzelhautentzündungen
Kreuzbiss:
Hier liegt eine Fehlstellung sowohl des Oberkiefers als auch des Unterkiefers vor.
- Mögliche Ursachen: meist vererbt
- Beschwerden: Abnutzung der Zähne, Zahnfleischerkrankungen und Knochenverlust durch die Fehlbelastung der Zähne, da meist mindestens ein oberer Zahn auf die Innenseite des unteren Zahns trifft.
Überbiss: Hier liegen die oberen Zähne deutlich vor den unteren Zähnen.
- Mögliche Ursachen: meist vererbt, übermäßige Entwicklung der Knochen
- Beschwerden: Erkrankungen oder Reizungen des Zahnfleischs, Abnutzung der unteren Zähne, schmerzhafte Kiefer- und Kiefergelenksprobleme
Unterbiss (Progenie): Hier ragen die unteren Zähne über die vorderen Zähne hinaus.
- Mögliche Ursachen: meist vererbt, ein zu geringes Wachstum des Oberkiefers und/oder ein übermäßiges Wachstum des Unterkiefers, fehlende obere Zähne
- Beschwerden: Beeinträchtigung der normalen Funktion der Frontzähne oder Backenzähne, Abnutzung der Zähne, schmerzhafte Kiefer- und Kiefergelenksprobleme
Offener Biss: Hierbei finden einzelne Zähne oder Zahngruppen beim Kieferschluss keinen Kontakt mit ihren Gegenzähnen. Der offene Biss tritt meist im Frontzahnbereich auf.
- Mögliche Ursachen: meist durch Daumenlutschen oder Schnullergebrauch bedingt
Um genau festzustellen, was in Ihrem Fall in welcher Schwere vorliegt, brauchen wir eine Reihe verschiedener Informationen. Das beginnt mit Ihrer Krankheitsvorgeschichte und der Ihrer Familie. Eine Reihe von Untersuchungen außerhalb und innerhalb des Mundes, Fotos, Röntgenbilder und die Erstellung eines Modells von Ober- und Unterkiefer erlauben uns, ein möglichst genaues Bild Ihres Kiefers zu erhalten.
Jetzt kann ein sinnvolles Therapie-Konzept festgelegt werden:
- Zielsetzung
- Behandlungsplan
- Art der Therapie (festsitzende oder herausnehmbare Hilfsmittel)
- Festlegung von Beginn und Dauer
- Folgeabschätzung
- Kostenplanung



